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Jahreshauptversammlung                 am 15.03.2016

 

Die Jugendarbeit sowie das Stubenareal waren die großen Themen der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Freiburg-St. Georgen am 15.03.2016.

Im Herbst 2015 ist die Bläserklasse 1.0 erfolgreich gestartet: Nach 18-monatiger Vorbereitungszeit erlernen nun 16 Kinder der dritten Klasse der Schönbergschule und der Schneeburgschule in St. Georgen Blasinstrumente. Dabei sollen das Erlernen eines Instruments und das Musizieren in einer Gruppe fester Bestandteil im Schulalltag werden. Einmal in der Woche erhalten die Schüler Instrumentalunterricht in kleinen Gruppen. Außerdem gibt es wöchentlich eine gemeinsame Probe der Bläserklasse mit deren Leiter Fabian Müller. Der studierte Musiker und Pädagoge ist zufrieden mit den Fortschritten der Kinder. „Es geht zwar langsam, aber man muss bedenken, dass es Kinder sind. Das Konzept, mit dem wir arbeiten, ist sehr gut“, berichtete er bei der Versammlung. Er freut sich auf die weitere Zusammenarbeit und das erste Vorspiel der Bläserklasse kurz vor den Sommerferien.

 

Der Vorsitzende Christopher Ehret erklärte, dass das nur der erste Schritt gewesen sei. „Wir wollen das Projekt weiterentwickeln und gut betreuen. Im Sommer 2016 soll die Bläserklasse 2.0 mit den neuen Drittklässlern starten“, sagte er. Dafür brauche der Verein 8000,00 Euro für die Anschaffung der Instrumente, wie Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Euphonium und Posaune, die die Kinder erlernen können.

Die Jugendleiterin Carola Hanser erklärte, dass die Bläserklasse einmal die neue Jugendkapelle des Vereins bilden könne. Derzeit spielen Jugendliche des Vereins im KBO Haslach mit, da aufgrund geringer Spielerzahlen kein Proben als eigenes Jugendorchester möglich ist. Der Musikverein Freiburg-St. Georgen ist froh und dankt dem Musikverein Haslach, dass die jungen Musiker so dennoch die Möglichkeit haben in einer Gruppe zu musizieren. 17 Blockflötenschüler sowie 32 Instrumentalschüler betreut der St. Georgener Verein derzeit. Der bisherige Koordinator der Jugendausbildung Thomas Drathschmidt hat die Aufgaben im vergangenen Jahr an die Jugendleiterinnen abgegeben.

 

Im großen Orchester des St. Georgener Vereins spielen derzeit zehn Musiker unter 18 Jahren mit. 40 Proben, 18 Auftritte und ein Probenwochenende gab es im vergangenen Jahr, berichtete die zweite Vorsitzende Christina Hercher, die im Rahmen der Mitgliederversammlung auch einige Musiker für ihren vorbildlichen Probenbesuch ehren konnte. Auch zahlreiche Arbeitseinsätze forderten die Musiker. Auf das Jahreskonzert blickt die Vorstandschaft mit Stolz zurück. Dank der Freundschaft des Dirigenten Christoph Breithack gestalteten drei hochkarätige Dirigenten aus den USA das Konzert mit. Eine Herausforderung, aber auch großer Spaß für die Musiker.

 

Christopher Ehret dankte Adelrich Kraus für die langjährige Organisation und Leitung der Bläsergruppe für die musikalische Umrahmung der Trauerfeiern von verstorbenen Mitgliedern. Gleichzeitig informierte Christopher Ehret die Versammlung über eine wesentliche Änderung in diesem Bereich. Die musikalische Begleitung von Trauerfeiern verstorbener Mitglieder gestaltet sich aus organisatorischen Gründen und im Hinblick auf die Anzahl der Todesfälle zunehmend schwieriger. Aus diesem Grunde hat die Vorstandschaft beschlossen diese musikalische Begleitung zukünftig nur noch bei ehemaligen Musikern, Ehrenmitgliedern und Vorstandsmitglieder aktiv anzubieten. Als Nachfolger von Adelrich Kraus für die Organisation der Beerdigungsmusik konnte Gerhard Schaumann und Dieter Fröhner gewonnen werden.

 

Außerdem gab es Wahlen: Christina Hercher (zweite Vorsitzende), Melissa Vögele (zweite Schriftführerin), Eva Engelberger (erste  Rechnerin), Carola Hanser (erste Jugendleiterin), Helga Pavan (Notenwart), Helmut Meier (erster Leiter Wirtschaftsausschuss), Max Hercher, Bernhard Vögele, Carlo Röderer, Sophia Kiefer und Matthias Ehret (alle aktive Beisitzer) wurden von der Versammlung in ihren Ämtern bestätigt bzw. neu gewählt.

Am Ende der Versammlung wurden die vorläufigen Pläne für das Stubenareal gezeigt. Die sich anschließende rege Diskussion (insbesondere zu den Punkten der geplanten Lagerflächen, des zukünftigen Nutzungskonzeptes im Zusammenhang mit der Belegung des Veranstaltungsraumes und die zu geringe Anzahl von Stellplätzen) spiegelt  den hohen Stellenwert wieder, der dieses Projekt für den Musikverein darstellt.

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