Herzlich Willkommen beim Musikverein Freiburg - St. Georgen e.V.
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Jahreskonzert 2014

Eine „Glückliche Reise“ unternahm der Musikverein Freiburg-St. Georgen am Samstagabend mit seinem Publikum. Nicht nur das gleichnamige Stück, sondern zahlreiche weitere klassische Werke fürs Theater präsentierten die rund 40 Musiker in der Festhalle St. Georgens.

Schon als das erste Stück im Programm - „A Little Concert Suite“ - verstummt war, brach im Publikum Jubel aus. Das abwechslungsreiche Werk bestach durch vier Sätze von ganz unterschiedlichen Charakteren. Das Orchester konnte so unter der Leitung von Christoph Breithack seine vielfältige Spielweise unter Beweis stellen – vom klangintensiven Intrada bis hin zum tänzerisch klingenden Scherzo. Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ entführte in die Welt der Operetten. Die Ouvertüre wurde farbenfroh gespielt, hoch emotional aber auch wild und mitreißend.

Dann wagte sich das Orchester an einen Klassiker. Der Nussknacker von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky gehört gerade in der Vorweihnachtszeit zu den meistgespielten Ballettinszenierungen und durfte so auch in St. Georgen nicht fehlen. In der „Nussknacker Suite“ konnte das Publikum etwa die Zuckerfee und die Zinnsoldaten tanzen hören und dem Blumenwalzer lauschen.

Im Anschluss zeigten die Musiker der Jugendkapelle des Musikvereins, was sie in den letzten Monaten erarbeitet haben. Auch in der jüngsten Formation des Musikvereins schwingt Christoph Breithack seit einem halben Jahr den Taktstock. Und das mit hörbarem Erfolg: die Jungmusiker präsentierten spielerische Stücke, wie etwa das über einen Dinosaurierkampf, mit Präzision und viel guter Laune. Fünf der Jüngsten bekamen im Anschluss an den Auftritt auch ihr Leistungsabzeichen verliehen.

Die zweite Konzerthälfte wurde vom großen Orchester mit dem „Kings March“ von Soren Hyldgaard aus einer Till Eulenspiegel-Verfilmung eröffnet. Dann zeigten die Musiker Matthias Ehret und Johannes Glunk, dass sie nicht nur Trompete und Kornett beherrschen sondern auch ihre Stimmbänder. Bei Ausschnitten aus der Operette „Glückliche Reise“ von Eduard Künnecke bewiesen sie sowohl gesangliches als auch komödiantisches Talent. Das Orchester begleitete die beiden schwungvoll oder aber zurückhaltend. Ein Zufall hatte dieses Experiment möglich gemacht: Ein verschollen geglaubtes Arrangement der Operette für Blasorchester, einst für ein Militärorchester in der DDR geschrieben, wurde vom Musikverein Freiburg-St. Georgen wieder entdeckt. Nach Liedern wie „Am Amazonas“, „Nacht muss es sein“ oder „Das Leben ist ein Karussell“ war das Publikum überzeugt: Musikverein kann mehr als klassische Blasmusik.

Es folgten der Zigeunertanz und „Les Toreadors“ aus der Oper Carmen. Bei den bekannten Melodien ließen sich die Zuhörer dazu hinreißen, klatschend mitzumachen und forderten noch eine zweite Zugabe.

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